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24.09.2026 | Pressemeldung
Netzknoten FWH Süd stärkt Stromversorgung der Rhein-Main-Region
Amprion hat gemeinsam mit Partnern aus Politik, Industrie und Energiewirtschaft den Netzknoten FWH Süd symbolisch in Betrieb genommen.
Sie legen symbolisch den Schalter um (v.r.n.l.): Infraserv-Geschäftsführer Dr. Joachim Kreysing, Dr. Henrick Neumann, Technischer Geschäftsführer der Amprion GmbH, Staatssekretär Dr. Johannes Loheide, Kelsterbachs Bürgermeister Manfred Ockel und Edwin Schick, Geschäftsführer der Syna GmbH , nehmen den neuen Netzknoten gemeinsam in Betrieb.
Die neue Netzstruktur aus den Umspannanlagen Schwanheim, Waldsee und Farbwerke Höchst Süd stärkt die Versorgungssicherheit in der Rhein- Main-Region und schafft zusätzliche Voraussetzungen für die weitere Entwicklung des Industrieparks Höchst.
Dortmund, 24. September 2026. Mit der symbolischen Inbetriebnahme am 24. September 2026 würdigt Amprion den Abschluss eines zentralen Infrastrukturvorhabens für die Wirtschaftsregion. An der Veranstaltung nahmen rund 80 Gäste aus Politik, Industrie und Energiewirtschaft teil. Herzstück des Netzknotens ist die neue gasisolierte (GIS) 380-Kilovolt-Umspannanlage Schwanheim in Kelsterbach. Sie ist seit Anfang 2025 technisch in Betrieb und bildet den zentralen Einspeisepunkt für die Versorgung des Industrieparks Höchst. Die Umspannanlagen Waldsee und Farbwerke Höchst Süd ergänzen die neue Netzstruktur auf der 110-Kilovolt-Ebene.
„Mit dem Netzknoten FWH Süd stärken wir die Stromversorgung einer der wirtschaftlich bedeutendsten Regionen Deutschlands. Die neue Umspannanlage Schwanheim ist ein zentraler Baustein, um die Rhein-Main-Region langfristig sicher und leistungsfähig mit Strom zu versorgen“, sagt Dr. Hendrik Neumann, Technischer Geschäftsführer der Amprion GmbH.
Die Anforderungen an die Strominfrastruktur in der Rhein-Main- Region steigen durch Digitalisierung, Elektrifizierung und die Transformation industrieller Prozesse. Zugleich wächst der Leistungsbedarf unter anderem durch neue industrielle Anwendungen und Rechenzentren. Mit der neuen Netzstruktur erhöht Amprion die Versorgungssicherheit und Netzstabilität und schafft eine belastbare Grundlage für weitere Investitionen in Wirtschaft und Infrastruktur.
Die immissionsschutzrechtliche Genehmigung für die Umspannanlage Schwanheim wurde im Juni 2021 erteilt. Nach dem Baubeginn im Jahr 2022 nahm Amprion die neue gasisolierte 380-Kilovolt-Anlage im Januar 2025 technisch in Betrieb. Die Anlagen Waldsee und Farbwerke Höchst Süd sind 2026 in den Regelbetrieb übergegangen und komplettieren den Netzknoten FWH Süd.
Stimmen zur Inbetriebnahme
„Ein leistungsfähiges Stromnetz ist eine wesentliche Voraussetzung für die Attraktivität unseres Wirtschaftsstandorts, genauso, wie für den klimaneutralen Wandel. Dass der Netzknoten FWH Süd die Versorgungssicherheit in der Rhein-Main-Region stärkt und wichtige Perspektiven für Industrie, Wachstum und Beschäftigung in Hessen schafft, ist auch dem Engagement von Amprion und allen Beteiligten zu verdanken, die dieses wichtige Infrastrukturprojekt mit großem Einsatz vorangebracht haben.“ Dr. Johannes Loheide, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum
„Damit wir den Standort weiterentwickeln, industrielle Prozesse dekarbonisieren und zugleich Raum für neue Investitionen schaffen können, brauchen wir eine leistungsfähige Energieversorgung. Die zügige und verlässliche Umsetzung der Ausbaumaßnahmen ist für Standort- und Investitions- entscheidungen erfolgskritisch. Eine weitere Erhöhung der Netzanschlusskapazität wird für die Weiterentwicklung des Industrieparks Höchst und für den damit verbundenen Erhalt von Arbeitsplätzen zwingend erforderlich sein. Die neue Netzanbindung schafft eine erste wichtige Grundlage.“ Dr. Joachim Kreysing, Geschäftsführer der Infraserv Höchst GmbH & Co. KG
„Die Energiewende gelingt nur, wenn Übertragungs- und Verteilnetze eng zusammenspielen. Der Netzknoten FWH Süd ist ein wichtiger Baustein für eine stabile und zukunftsfähige Stromversorgung in der Rhein-Main-Region und unterstreicht die Bedeutung einer abgestimmten Netzplanung und verlässlichen Partnerschaft.“ Edwin Schick, Geschäftsführer der Syna GmbH
„Der Bau des Umspannwerks in der Gemarkung Kelsterbach ist ein wichtiger Meilenstein für den hohen Mehrbedarf an elektrischer Energie, um fossile Energieträger zu ersetzen und der hohen Nachfrage für den weiteren Digitalisierungsprozess gerecht zu werden.“ Manfred Ockel, Bürgermeister Kelsterbach
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
Tobias Muermann (Projektsprecher)
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Amprion verbindet
Amprion ist ein führender Übertragungsnetzbetreiber in Europa. Unser 11.000 Kilometer langes Höchstspannungsnetz reicht von der Nordsee bis zu den Alpen und erstreckt sich über sieben Bundesländer. Es ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft und transportiert Strom für 29 Millionen Menschen. Durch seine Lage in der Mitte Europas ist es Drehscheibe des europäischen Stromhandels. Zum 31.12.2025 beschäftigte Amprion 3.400 Mitarbeitende. Sie tragen dazu bei, unsere Kernaufgaben zu erfüllen: Wir machen unser Netz fit für eine klimaneutrale Zukunft und sichern an entscheidender Stelle die Stabilität des deutschen und europäischen Stromnetzes.