Teaser
10.03.2026 | Pressemeldung
Landesweiter Warntag: Test der Industriepark-Sirenen
Probealarm am Donnerstag, 12. März – Warnung auch per App
- Sirenen heulen um 10 Uhr
- Test der technischen Infrastruktur zur Bevölkerungswarnung
- Entwarnung um 10:30 Uhr auf verschiedenen Kanälen
Frankfurt, 10. März 2026. In Hessen findet am Donnerstag, 12. März, wieder ein landesweiter Warntag statt. Dabei werden auch die Sirenen rund um den Industriepark Höchst testweise ausgelöst. Der Probealarm beginnt um 10 Uhr, um 10:30 Uhr ertönt das Signal „Entwarnung“. Die Warnanlagen innerhalb des Industrieparks, die in den unmittelbar angrenzenden Straßenzügen zu hören sein können, werden am Donnerstag ebenfalls getestet.
Test der technischen Infrastruktur
Der 2025 erstmals durchgeführte landesweite Warntag wird immer am zweiten Donnerstag im März durchgeführt. Der Warntag dient dem Test der technischen Infrastruktur zur Bevölkerungswarnung in Hessen. Die Warnmeldung wird um 10 Uhr auch an die sogenannten Warnmultiplikatoren des nationalen Warnsystems (MoWaS) gesendet. Diese verbreiten die Nachricht über verschiedene Kanäle, darunter Fernsehen, Radio, Warn-Apps und Cell Broadcast. Auch das Entwarnungssignal wird über Warn-Apps angezeigt und erstmals ebenfalls per Cell Broadcast übermittelt.
Warntag dient der Sensibilisierung
Der Warntag soll die Bevölkerung für den Ernstfall sensibilisieren. Es wird empfohlen, Warn-Apps wie NINA oder KATWARN auf dem Smartphone zu installieren, da diese wichtige Informationen zu Gefahrenlagen bereitstellen. Zusätzlich werden Warnungen per Cell Broadcast an Smartphones gesendet - allerdings nur, wenn das Gerät eingeschaltet ist, sich nicht im Flugmodus befindet und das Betriebssystem aktuell ist.
Es ist sinnvoll, alle Warnmeldungen zu aktivieren und sich im Ernstfall über Lokalradio oder die Kanäle der warnenden Behörden weiter zu informieren. Dort werden im Krisenfall alle wichtigen Informationen und Verhaltenshinweise verfügbar sein, aus zuständiger und vertrauenswürdiger Quelle. Meldungen, die den Industriepark Höchst betreffen, werden unter www.industriepark-hoechst.com und auf „X“ unter @lagezentrumIPH veröffentlicht. Im Falle eines Sirenenalarms steht außerdem das Bürgertelefon unter der Rufnummer 069/305 – 4000 zur Verfügung.
Über Infraserv Höchst
Infraserv Höchst mit Sitz in Frankfurt am Main bietet als erfahrener Partner bei der Entwicklung von Forschungs- und Produktionsstandorten nachhaltige, intelligente und effiziente Lösungen für die chemische und pharmazeutische Industrie. Die Leistungsfelder des Unternehmens, das den Industriepark Höchst betreibt, umfassen die Versorgung mit Energien, Entsorgungsleistungen, den Betrieb von Netzen, Standortservices, Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie den Umweltschutz und Facility Management. Die zur Infraserv Höchst-Gruppe gehörenden Tochtergesellschaften erbringen Services in den Bereichen Logistik, Bildung und Prozesstechnik.
Die Infraserv GmbH & Co. Höchst KG beschäftigt rund 2.100 Mitarbeiter und 200 Auszubildende. Zur Infraserv-Höchst-Gruppe gehören rund 3.000 Mitarbeiter und 230 Auszubildende. Im Jahr 2024 erzielte Infraserv Höchst inklusive der Tochtergesellschaften Infraserv Logistics, Infraserv Höchst Prozesstechnik, Provadis Partner für Bildung und Beratung und Thermal Conversion Compound einen Umsatz von rund 1,4 Milliarden Euro.
Der 460 Hektar große Industriepark Höchst ist Standort für rund 90 Unternehmen aus den Bereichen Pharma, Biotechnologie, Basis- und Spezialitäten-Chemie, Pflanzenschutz, Lebensmittelzusatzstoffe und Dienstleistungen. Rund 20.000 Menschen arbeiten hier. Die Summe der Investitionen seit dem Jahr 2000 beträgt ca. 8,5 Milliarden Euro.