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08.09.2026 | Pressemeldung
Bundesweiter Warntag: Auch die Industriepark-Sirenen heulen
Probealarm am Donnerstag, 10. September – Test für modernisierte Technik
Frankfurt, 08. September 2026. Am Donnerstag, 10. September, findet der jährliche bundesweite Warntag statt. Auch rund um den Industriepark Höchst werden die Sirenen probeweise heulen. Das Warnsignal wird um 11 Uhr ausgelöst. Gegen 11:45 Uhr ertönt das Signal „Entwarnung“.
Im Rahmen des bundesweiten Warntags versendet das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) um 11 Uhr eine Warnmeldung an alle sogenannten Warnmultiplikatoren, die an das nationale Warnsystem MoWaS angebunden sind. Auf diese Weise lässt sich die technische Infrastruktur zur Bevölkerungswarnung in ganz Deutschland testen. Neben Fernseh- und Radiosendern werden auch Warn-Apps und Cell Broadcast einbezogen. Auf den angeschlossenen Ströer-Displays in den Stadtgebieten soll die Testwarnung ebenfalls zu sehen sein.
Was Frankfurterinnen und Frankfurter wissen sollten
Der Warntag dient in erster Linie dazu, die Warninfrastruktur zu testen. Der Probealarm soll die Bevölkerung außerdem dafür sensibilisieren, sich darüber zu informieren, was im Alarmfall zu tun ist. Alle wichtigen Informationen zum richtigen Verhalten bei einem Sirenenalarm rund um den Industriepark Höchst sind im Standortportal des Industrieparks Höchst unter „Ihre Sicherheit“ ( www.industriepark-hoechst.com/de/stp/nachbarn/sicherheit ) zu finden.
Feuerwehr Frankfurt empfiehlt die Warn-App „NINA“
Damit eine Warnung ihren Zweck erfüllt, muss sie die Menschen zuverlässig erreichen. Die Feuerwehr Frankfurt und das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfehlen ausdrücklich die Warn-App NINA. Die App informiert unter anderem über Wettergefahren, Hochwasser und Gefahrenlagen im Bevölkerungsschutz.
Zusätzlich steht Cell Broadcast zur Verfügung. Über diesen Dienst lassen sich Smartphones in einem Warngebiet direkt über das Mobilfunknetz ansteuern, ohne dass dafür eine spezielle App erforderlich ist. Eine Warnung im Test- oder Ernstfall erreicht das Telefon jedoch nur, wenn es eingeschaltet ist und sich nicht im Flugmodus befindet.
Je nach Gerät lässt sich in den Systemeinstellungen festlegen, welche Cell-Broadcast-Warnungen das Telefon empfangen soll. Am Warntag versenden die zuständigen Behörden in der Regel Warnmeldungen der höchsten Prioritätsstufe. Der Empfang dieser Meldungen lässt sich nicht deaktivieren.
Die Feuerwehr Frankfurt empfiehlt deshalb, den Empfang aller Warnmeldungen zu erlauben. Wer gut mit Mobiltelefonen umgehen kann, sollte Menschen unterstützen, die bei den Einstellungen Hilfe benötigen. So tragen alle dazu bei, dass Warnungen im Gefahrenfall möglichst viele Menschen erreichen.
Eine Warnung enthält in der Regel die Aufforderung, sich im Anschluss aktiv weiter zu informieren, beispielsweise im Lokalradio oder über die Kanäle der warnenden Behörde.
Auch wenn es in einer Krisensituation mitunter einen Moment dauern kann, stehen dort alle wichtigen Informationen und Handlungshinweise von zuständiger und vertrauenswürdiger Stelle zur Verfügung.
Weitere Informationen zum bundesweiten Warntag finden sich auf der Website des BBK unter www.bbk.bund.de sowie bei der Feuerwehr Frankfurt unter www.feuerwehr-frankfurt.de .
Über Infraserv Höchst
Infraserv Höchst mit Sitz in Frankfurt am Main bietet als erfahrener Partner bei der Entwicklung von Forschungs- und Produktionsstandorten nachhaltige, intelligente und effiziente Lösungen für die chemische und pharmazeutische Industrie. Die Leistungsfelder des Unternehmens, das den Industriepark Höchst betreibt, umfassen die Versorgung mit Energien, Entsorgungsleistungen, den Betrieb von Netzen, Standortservices, Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie den Umweltschutz und Facility Management. Die zur Infraserv Höchst-Gruppe gehörenden Tochtergesellschaften erbringen Services in den Bereichen Logistik, Bildung und Prozesstechnik.
Die Infraserv GmbH & Co. Höchst KG beschäftigt rund 2.100 Mitarbeiter und 200 Auszubildende. Zur Infraserv-Höchst-Gruppe gehören rund 3.000 Mitarbeiter und 230 Auszubildende. Im Jahr 2025 erzielte Infraserv Höchst inklusive der Tochtergesellschaften Infraserv Logistics, Infraserv Höchst Prozesstechnik, Provadis Partner für Bildung und Beratung und Thermal Conversion Compound einen Umsatz von rund 1,4 Milliarden Euro.
Der 460 Hektar große Industriepark Höchst ist Standort für rund 90 Unternehmen aus den Bereichen Pharma, Biotechnologie, Basis- und Spezialitäten-Chemie, Pflanzenschutz, Lebensmittelzusatzstoffe und Dienstleistungen. Rund 20.000 Menschen arbeiten hier. Die Summe der Investitionen seit dem Jahr 2000 beträgt ca. 8,5 Milliarden Euro.