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Pressemeldungen, 22.06.2012

„Perspectives” zeigt Branchentrends auf

Vortragsveranstaltung von Infraserv Höchst im Rahmen der ACHEMA

Die zuverlässige Versorgung mit Energie bei international wettbewerbsfähigen Preisen, aber auch der demografische Wandel mit dem sich schon heute deutlich abzeichnenden Mangel an qualifizierten Fachkräften sind zwei der großen Herausforderungen, vor denen die Chemie- und Pharmabranche in Deutschland steht. Bei der Veranstaltung „Perspectives 2012“, zu der Infraserv Höchst im Rahmen der Messe ACHEMA eingeladen hatte, machten die Referenten deutlich, dass es zu diesen Themen durchaus auch zukunftsweisende Lösungsansätze gibt. „Hocheffiziente Konzepte zur Ernergieerzeugung und –versorgung können einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit produzierender Unternehmen leisten“, sagte Jürgen Vormann, Vorsitzender der Geschäftsführung von Infraserv Höchst. Dr. Udo Jung, Geschäftsführer der „Boston Consulting Group“, sieht in einer kontinuierlichen Qualifizierung von Mitarbeitern eine Hauptaufgabe der Unternehmen: „Das wird ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Chemie- und Pharmabranche sein.“ Einig waren sich die Referenten in der Einschätzung, dass die Chemie- und Pharmaindustrie in Deutschland auch langfristig im globalen Wettbewerb bestehen kann, wobei neben Megatrends wie der Energiewende und dem demografischen Wandel auch Faktoren wie gesetzliche Rahmenbedingungen oder die Akzeptanz der Branche in der Gesellschaft Einfluss auf die künftige Entwicklung haben werden.

Kommunikation und Konsolidierung

Etwa 200 internationale Besucher nahmen an der Veranstaltung im CongressCenter am Frankfurter Messegelände teil. dabei. Im ersten Teil referierten Experten über künftige Erfolgsfaktoren der Chemischen und Pharmazeutischen Industrie in Deutschland. Prof. Dr. Hannes Utikal von der Provadis School of International Management and Technology betonte, dass die Kommunikation der Chemiebranche deutlich emotionaler werden müsse, wenn Innovationen positiv wahrgenommen werden sollen. Beispielgebend sei hier etwa die Telekommunikationsbranche vormache. Marc Schmitz von Bergmann zur Hausen & Cie. prophezeite angesichts der Entwicklungen der globalen Finanzmärkte eine Konsolidierung der industriellen Aktivitäten. Aus Sicht von Dr. Joachim Waldi, Geschäftsführer der Currenta GmbH und Vorsitzender der Fachvereinigung Chemieparks/Chemiestandorte im Verband der Chemischen Industrie (VCI), tragen Industrieparks mit ihren Verbundeffekten und Standortvorteilen zur Steigerung des Attraktivität Deutschlands als Industriestandort bei.

Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit

Im zweiten Teil der Veranstaltung standen Management und Betrieb von Industriestandorten im Fokus. So berichtete Arno Rockmann, Standortleiter der Celanese im Industriepark Höchst, über die Verlagerung der Ticona-Produktion in den Industriepark Höchst. Dr. Ulrich Ott, Geschäftsführer der Clariant Verwaltungsgesellschaft mbH und der Clariant Produkte GmbH, informierte, wie Clariant erfolgreich Innovationen vorantreibt. Das Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit beim erfolgreichen Betrieb von Industriestandorten durchaus in Einklang gebracht werden können, verdeutlichte Infraserv-Geschäftsführer Dr. Roland Mohr.

Infraserv Höchst schafft Standortvorteile

Insgesamt bot die Veranstaltung viele Ansätze für weitere Diskussionen und Gespräche, die am Messestand von Infraserv Höchst fortgesetzt wurden. Hier präsentierte das Unternehmen mit „Standort. Vorteil.“ einen neuen Claim, der als Ergänzung im leicht modifizierten Unternehmens-Logo das eigene Selbstverständnis wegweisender Betreiber von Industriestandorten auf den Punkt bringt. Mit dem neuen Marktauftritt geht auch eine Änderung des Produktportfolios einher, in dem sich die Leistungen noch stärker auf die Bereiche fokussieren, die für den Betrieb von Industriestandorten von zentraler Bedeutung sind und die der Infraserv-Kernaussage Rechnung tragen: „Wir schaffen Standortvorteile.“

Im Fokus stehen die für den erfolgreichen Standortbetrieb entscheidenden Bereiche Site Services, Energien, Entsorgung und Logistik. Denn hier schlummern in der Regel die größten Kostenoptimierungspotenziale. Von den gesamten Infrastrukturkosten, die bei Unternehmen der chemischen und pharmazeutischen Industrie etwa 10 bis 15 Prozent des Umsatzes ausmachen, entfallen die größten Kostenblöcke auf diese Bereiche. Zu den von Infraserv als „Site Services“ bezeichneten Leistungen zählen zum Beispiel das Facility Management, Sicherheitsleistungen und Umweltservices. Die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen hängt wesentlich davon ab, die Prozesse in diesen Bereichen so effizient wie möglich zu gestalten und somit Kostenstrukturen zu optimieren. Als wegweisender Betreiber von Industriestandorten mit viel Know-how und Erfahrung ist Infraserv hier der richtige Partner, um aus jedem Standort entsprechende Standort-Vorteile herauszuholen. Als Zeichen für die von Infraserv betriebenen Standorte steht in dem neuen Marktauftritt von Infraserv das Gütesiegel „infraserviced“ für professionelles, kostenoptimiertes Standortmanagement. Damit verbunden ist die Gewissheit, dass der Betrieb von Infrastrukturen sicher und zuverlässig erfolgt und dass ein Höchstmaß an Verfügbarkeit und Versorgungssicherheit gewährleistet ist. Auch der verantwortungsbewusste Umgang mit natürlichen Ressourcen ist fester Bestandteil der Infraserv-Philosophie, die mit praxiserprobten Konzepten einen wirtschaftlichen, aber auch nachhaltigen Betrieb von Industrie-Standorten ermöglicht.



Im Rahmen der Veranstaltung „Perspectives 2012“ diskutierten unter anderem Infraserv-Geschäftsführer Jürgen Vormann (rechts) und Dr. Joachim Waldi, Geschäftsführer der Currenta GmbH und Vorsitzender der Fachvereinigung Chemieparks/Chemiestandorte im Verband der Chemischen Industrie (VCI), über die Zukunft der Chemie- und Pharmanbranche in Deutschland. Moderator war Dr. Michael Reubold (links).
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Infraserv Höchst mit Sitz in Frankfurt am Main ist als Betreiber technisch anspruchsvoller Infrastrukturen Partner für Unternehmen der Chemie- und Pharmabranche sowie verwandter Prozessindustrien. Mit Kompetenz und Erfahrung bei Standortbetrieb, -management und –beratung schafft Infraserv Höchst Standortvorteile für die Kunden. Das Unternehmen, das unter anderem den Industriepark Höchst betreibt, bietet Leistungen in den Bereichen Site Services, Energien, Entsorgung und Logistik an.

Als hundertprozentige Tochtergesellschaften gehören Infraserv Logistics, Provadis Partner für Bildung und Beratung und der Technikumsdienstleister Technion zur Infraserv Höchst-Gruppe.

Die Infraserv GmbH & Co. Höchst KG beschäftigt rund 1.900 Mitarbeiter und 149 Auszubildende. Zur Infraserv-Höchst-Gruppe gehören rund 2.700 Mitarbeiter und 174 Auszubildende. Im Jahr 2011 erzielte Infraserv Höchst inklusive der Tochtergesellschaften einen Umsatz von rund 1,2 Milliarden Euro.

Der Industriepark Höchst ist Standort für rund 90 Unternehmen aus den Bereichen Pharma, Biotechnologie, Basis- und Spezialitäten-Chemie, Pflanzenschutz, Lebensmittelzusatzstoffe und Dienstleistungen. Rund 22.000 Menschen arbeiten im Industriepark. Das Gelände ist 460 Hektar groß; davon sind noch 50 Hektar frei für Ansiedlungen. Die Unternehmen im Industriepark investierten im Jahr 2011 insgesamt rund 383 Millionen Euro am Standort. Die Summe der Investitionen beträgt seit dem Jahr 2000 etwa 5,2 Milliarden Euro.

Sämtliche Pressemitteilungen und -fotos von Infraserv Höchst gibt es auch im Internet unter www.infraserv.com. Die Rufnummer der Presse-Hotline lautet: 069 305-5413.



Ihr Kontakt:

Michael Müller
Infraserv Höchst
Telefon: +49 69 305-7952
Telefax: +49 69 305-80025
michael.mueller3@infraserv.com
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