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Pressemeldungen, 19.03.2012

Wanted: Top-Ingenieure und Naturwissenschaftler

Rund 180 Hochschulabsolventen besuchten die Karrieremesse im Industriepark Höchst

Junge Ingenieure sind derzeit auf dem Arbeitsmarkt heiß begehrt, doch im Industriepark Höchst in Frankfurt sind auch Chemiker, Biologen, Pharmazeuten, Kunststoffspezialisten und Logistiker gefragt. Das macht die Vielfalt des „Job-Multiversums“ aus, wie sich die etwas andere Karrieremesse an diesem großen Chemie- und Pharmastandort nennt. Rund 180 angehende Hochschulabsolventen aus ganz Deutschland waren am 15. März der Einladung der sechs Industriepark-Unternehmen Celanese, Clariant, Infraserv Höchst, Infraserv Logistics, Kuraray und Sanofi gefolgt, sich einen Tag lang in sonst nicht zugänglichen Produktions- und Forschungsstätten umzusehen und sich über Berufe und Karrieremöglichkeiten im Industriepark Höchst zu informieren. Der Andrang der Studenten war damit noch größer als bei der Veranstaltung im Jahr zuvor.

Interessante Einblicke und wertvolle Tipps für die Bewerbungspraxis

Für die angehenden Ingenieure und Naturwissenschaftler hatten die Firmen interessante Programmpunkte vorbereitet: In je einer Vor- und Nachmittagsveranstaltung gewährten sie Einblicke in Forschung, Produktion und Technik in ihren Betrieben.

Beim Besuch der weltweit größten Anlage zur Herstellung von Polyoxymethan von Celanese konnten die Studenten modernste Polymertechnologien bestaunen. Was für ein aufwändiges Produktionsverfahren hinter der Herstellung von Farbpigmenten zum Beispiel für das Ferrari-Rot steckt, war bei Clariant zu entdecken. Problemlöser sind im japanischen Unternehmen Kuraray gefragt, wo Verfahrensingenieure und Chemiker aus Polymeren immer wieder neue Anwendungen entwickeln, die im Alltag für mehr Lebensqualität sorgen. Die Erforschung neuer medizinischer Wirkstoffe und ihre Produktion in industriellen Großanlagen standen bei Sanofi auf dem Programm.

Wie man aus Abfällen Strom und Dampf gewinnt, wie moderner Umweltschutz an einem Chemiestandort funktioniert und wie man einen großen Produktionsstandort überhaupt zeitgemäß und effizient mit Energie versorgt, erläuterten die Fachleute von Industrieparkbetreiber Infraserv Höchst. Beeindruckende Einblicke in Hessens größtes vollautomatisiertes Gefahrstofflager wurden den Logistik-Interessierten bei Infraserv Logistics geboten.

Die Studenten wussten es zu schätzen, einen Blick hinter die Kulissen eines der größten Chemie- und Pharmastandorte Europas werfen zu können. „So viele Pipelines habe ich noch nie gesehen“, meinte Logistikstudent Mike Höfer beeindruckt über die kilometerlangen Versorgungsleitungen, die den Industriepark durchziehen. „Ich bin durch meine kaufmännische Ausbildung eigentlich schon ein alter Hase im Logistikgeschäft, aber bisher habe ich nur die Standardtransportwege Luft, Schiene, Straße und Wasser kennengelernt –hier kommt noch ein fünfter hinzu.“

Wie in die Praxis umgesetzte Theorie tatsächlich ausschaut, faszinierte den Biotechnologie-Studenten Enes Konuk: „Wir haben große Fermenter bisher nur auf dem Papier durchgerechnet und geplant, sie dann einmal in Wirklichkeit zu sehen und zu erfahren, wie so eine Großanlage tatsächlich funktioniert, ist schon etwas Besonderes.“

Aber nicht nur Einblicke in die betriebliche Praxis waren bei den angehenden Hochschulabsolventen gefragt. Komplett ausgebucht waren auch die Vorträge zum Thema „Wie bewerbe ich mich richtig?“, bei denen die Besucher wertvolle Tipps für den erfolgreichen Berufsstart mitnahmen.




Einblicke wie es sie sonst bei Jobmessen nicht gibt: Die Studenten bestaunen hier das ausgebaute Innenleben einer Dampfturbine im Kraftwerk des Industrieparks Höchst.
© 2012 Infraserv GmbH & Co. Höchst KG


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Ihr Kontakt:

Susanne Schläfer
Infraserv Höchst
Telefon: +49 69 305-18974
Telefax: +49 69 305-80025
susanne.schlaefer@infraserv.com
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