Pressemeldungen,
08.03.2010
Für eANV gerüstet?
Infraserv Höchst unterstützt Unternehmen in der Einführungsphase des elektronischen Abfallnachweisverfahrens (eANV)
Ab dem 1. April ersetzt das elektronische Abfallnachweisverfahren (eANV) für gefährliche Abfälle das bisherige Verfahren. Begleitscheine und Entsorgungsnachweise sind dann gemäß der Nachweisverordnung nur noch in elektronischer Form zulässig. Gleichzeitig wird für Abfallentsorger die qualifizierte elektronische Signatur verpflichtend eingeführt. Damit ab April keine Probleme bei der Abwicklung von Entsorgungsvorgängen auftreten, ist in der verbleibenden Zeit neben der Schaffung der technischen Voraussetzungen auch eine ausreichende Vorbereitung dringend erforderlich.
Infraserv Höchst, selbst sowohl Abfallerzeuger als auch Abfallbeförderer und Abfallentsorger, ist bereits heute dank des Systems ZEDAL (
www.zedal.de) in der Lage, Begleitscheine und Entsorgungsnachweise in der ab April geforderten elektronischen Form abzuwickeln. Auf dieser Grundlage bietet Infraserv Höchst Abfallerzeugern, -beförderern und -entsorgern an, sie bei ihrem ersten Testlauf mit ihrem elektronischen System zu unterstützen. Hierzu wird in der Praxis ein Entsorgungsvorgang, bei dem offiziell noch ein klassischer Begleitschein zum Einsatz kommt, parallel in elektronischer Form zwischen Infraserv Höchst und den Geschäftspartnern abgewickelt. Nach dem erfolgreichen Testlauf kann der Entsorgungsweg auf das elektronische Nachweisverfahren umgestellt werden. Damit entfällt die Verwendung von Durchschreibesätzen.
Abfallerzeuger, -beförderer und -entsorger, die Interesse an einem gemeinsamen Testlauf mit Infraserv Höchst haben, können sich an den Infraserv-Projektleiter zur Einführung des elektronischen Nachweisverfahrens Peter Gröschen (
peter.groeschen@infraserv.com) wenden.
Infraserv Höchst mit Sitz in Frankfurt am Main betreibt anspruchsvolle technische Infrastrukturen für Chemie, Pharma und verwandte Prozessindustrien und ist Betreiber des Industrieparks Höchst. Infraserv Höchst versorgt Unternehmen mit Energien und Medien, übernimmt Entsorgungsleistungen und stellt Flächen sowie Infrastrukturen zur Verfügung. Von Umwelt-, Schutz- und Sicherheitsleistungen über Angebote aus dem Gesundheitsbereich bis hin zu Kommunikations- und IT-Services reicht das Leistungsspektrum. Als hundertprozentige Tochtergesellschaften gehören Infraserv Logistics, Provadis Partner für Bildung und Beratung und der Technikumsdienstleister Technion zur Infraserv-Höchst-Gruppe.
Die Infraserv GmbH & Co. Höchst KG beschäftigt rund 1.900 Mitarbeiter und 140 Auszubildende. Zur Infraserv-Höchst-Gruppe gehören etwa 2.700 Mitarbeiter und 171 Auszubildende. Im Jahr 2009 erzielte Infraserv Höchst inklusive der Tochtergesellschaften einen Umsatz von mehr als 1,1 Milliarden Euro.
Der Industriepark Höchst ist Standort für rund 90 Unternehmen aus den Bereichen Pharma, Biotechnologie, Basis- und Spezialitäten-Chemie, Pflanzenschutz, Lebensmittelzusatzstoffe und Dienstleistungen. Rund 22.000 Menschen arbeiten im Industriepark. Das Gelände ist 460 Hektar groß; davon sind noch 50 Hektar frei für Ansiedlungen. Die Unternehmen im Industriepark investierten im Jahr 2009 insgesamt rund 644 Millionen Euro am Standort. Die Summe der Investitionen beträgt seit dem Jahr 2000 etwa 4,3 Milliarden Euro.
Sämtliche Pressemitteilungen und -fotos von Infraserv Höchst gibt es auch im Internet unter www.infraserv.com. Die Rufnummer der Presse-Hotline lautet: 069 305-5413.
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