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Pressemeldungen, 15.10.2009

Innovationspark Gefahrstoffe auf der A+A 2009 zeigt echte Neuheiten

Erstmalig auf der Messe A+A in Düsseldorf, dem Branchentreff für die Themen persönlicher Schutz, betriebliche Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, wird in diesem Jahr vom 3. bis 6. November auch der „Innovationspark Gefahrstoffe“ Anziehungspunkt für die Fachbesucher sein. Infraserv Höchst beteiligt sich als Kooperationspartner der BASI (Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit e. V.) am Innovationspark und stellt seine Dienstleistungen rund um Arbeits- und Gesundheitsschutz auf einer großen Sonderfläche in der Halle 7A vor.

Das Besondere am Innovationspark Gefahrstoffe: Hier präsentieren verschiedene Hersteller echte Innovationen bei Produkten, Konzepten und Dienstleistungsangeboten rund um das Thema Gefahrstoffe und auf einer Aktionsbühne gibt es Live-Präsentationen und Vorträge.

Gefährdungsbeurteilung als wichtiger Baustein im Arbeitsschutzmanagement

Infraserv Höchst hat ein praxisbewährtes System zur Gefährdungsbeurteilung entwickelt, das dem Kunden Rechtssicherheit unter Berücksichtigung der aktuellen Anforderungen von REACH und den Auswirkungen von GHS (Globally Harmonised System) bietet: Dazu gehört das Erstellen und Dokumentieren einer Gefährdungsbeurteilung, die neben dem Brand- und Explosionsschutz auch die inhalativen und die dermalen Gefährdungen durch Gefahrstoffe am Arbeitsplatz berücksichtigt. Selbstverständlich gehört dazu auch der Entwurf eines geeigneten Schutzmaßnahmen-Konzeptes.

Informationen zu interessanten Einzelaspekten im Umgang mit Gefahrstoffen Einige besondere Aspekte aus dem Themenfeld Gefahrstoffe hat Infraserv Höchst besonders heraus gearbeitet und lädt zu Diskussionen am Messestand ein:

Sicheres Arbeiten mit Nanomaterialien

Hier ist darauf zu achten, ein sicheres Expositionsszenario für Versuche mit Nanopartikeln zu entwickeln. Denn die Arbeiten finden zunächst im Labormaßstab statt, sollen aber natürlich irgendwann auf die Produktion übertragen werden. Hier müssen gleichzeitig Forschung, Technik, Arbeits- und Umweltschutz sowie die Kosten im Fokus behalten werden.

Gefahrstoffe im Hochregallager

Normalerweise werden Gefahrstoffe mit Gabelstaplern in Regale oder einfach in Blockfeldern eingelagert. In einem automatisierten Hochregallager sind die Anforderungen etwas schwieriger zu erfüllen, denn vielfältige sicherheitstechnische Vorschriften sind zusätzlich zu beachten, gleichzeitig sind die Arbeitsabläufe so zu optimieren, dass die Waren zügig und termingerecht bereitgestellt werden können.

Wirkstoffe "grenzwertig" beurteilen

Wirkstoffe aus dem Pharma-, Kosmetik- und Pflanzenschutzbereich haben ein hohes Gefährdungspotential für den Menschen. Besonders bei der Herstellung der Stoffe gilt es, die Beschäftigten zu schützen und die Produktion „staubarm“ zu gestalten. Arbeitsplatzkonzentrationen oder erlaubte Tagesdosen sind einzuhalten. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, ohne Einsatz des gefährlichen Wirkstoffes die Exposition bei einzelnen Arbeitsschritten zu prüfen.

Praktische Vorführungen mit Gefahrstoffen im Experimentalvortrag

Weitere Vorträge gibt es zu folgenden Themen: „Gefahrstoffe im Büro als Klimafaktor“, „Gefahrstoffe lagern mit GHS-Kennzeichnung“, „Das Ex-Schutzdokument in der Praxis“, „Medizinische Notfallversorgung bei Unfällen mit Gefahrstoffen“, „Gefahrstoffe im Krankenhaus? Aber sicher!“ Außerdem beleuchten regelmäßig stattfindende Experimentalvorträge in einem gläsernen Labor den Umgang mit Gefahrstoffen von der praktischen Seite.

Die Messebesucher können darüber hinaus ihr Wissen um Gefahrstoffe im elektronischen Schulungssystem ZEUS von Infraserv Höchst testen, einer Lernplattform für Sicherheitsunterweisungen, die mittlerweile bei vielen Firmen Anwendung findet.

Der Innovationspark und Infraserv Höchst sind auf der A + A in Halle 7A, Stand B07 zu finden.

Infraserv Höchst mit Sitz in Frankfurt am Main betreibt anspruchsvolle technische Infrastrukturen für Chemie, Pharma und verwandte Prozessindustrien und ist Betreiber des Industrieparks Höchst. Infraserv Höchst versorgt Unternehmen mit Energien und Medien, übernimmt Entsorgungsleistungen und stellt Flächen sowie Infrastrukturen zur Verfügung. Von Umwelt-, Schutz- und Sicherheitsleistungen über Angebote aus dem Gesundheitsbereich bis hin zu Kommunikations- und IT-Services reicht das Leistungsspektrum. Als hundertprozentige Tochtergesellschaften gehören Infraserv Logistics, Provadis Partner für Bildung und Beratung und der Technikumsdienstleister Technion zur Infraserv-Höchst-Gruppe.

Die Infraserv GmbH & Co. Höchst KG beschäftigt rund 1.900 Mitarbeiter und 128 Auszubildende. Zur Infraserv-Höchst-Gruppe gehören rund 2.700 Mitarbeiter und 159 Auszubildende. Infraserv Höchst erzielte inklusive der Tochtergesellschaften im Jahr 2008 mehr als eine Milliarde Euro Umsatz.

Der Industriepark Höchst ist Standort für rund 90 Unternehmen aus den Bereichen Pharma, Biotechnologie, Basis- und Spezialitäten-Chemie, Pflanzenschutz, Lebensmittelzusatzstoffe und Dienstleistungen. Rund 22.000 Menschen arbeiten im Industriepark. Das Gelände ist 460 Hektar groß; davon sind noch 50 Hektar frei für Ansiedlungen. Die Unternehmen im Industriepark investierten im Jahr 2008 insgesamt über 600 Millionen Euro am Standort. Die Summe der Investitionen beträgt seit dem Jahr 2000 etwa 3,7 Milliarden Euro.

Sämtliche Pressemitteilungen und -fotos von Infraserv Höchst gibt es auch im Internet unter www.infraserv.com. Die Rufnummer der Presse-Hotline lautet: 069 305-5413.



Ihr Kontakt:

Susanne Schläfer
Infraserv Höchst
Telefon: +49 69 305-18974
Telefax: +49 69 305-80025
susanne.schlaefer@infraserv.com
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