Erstmalig auf der Messe A+A in Düsseldorf, dem Branchentreff für die Themen persönlicher Schutz, betriebliche Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, wird in diesem Jahr vom 3. bis 6. November auch der Innovationspark Gefahrstoffe Anziehungspunkt für die Fachbesucher sein. Infraserv Höchst beteiligt sich als Kooperationspartner der BASI (Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit e. V.) am Innovationspark und stellt seine Dienstleistungen rund um Arbeits- und Gesundheitsschutz auf einer großen Sonderfläche in der Halle 7A vor.
Das Besondere am Innovationspark Gefahrstoffe: Hier präsentieren verschiedene Hersteller echte Innovationen bei Produkten, Konzepten und Dienstleistungsangeboten rund um das Thema Gefahrstoffe und auf einer Aktionsbühne gibt es Live-Präsentationen und Vorträge.
Gefährdungsbeurteilung als wichtiger Baustein im Arbeitsschutzmanagement
Infraserv Höchst hat ein praxisbewährtes System zur Gefährdungsbeurteilung entwickelt, das dem Kunden Rechtssicherheit unter Berücksichtigung der aktuellen Anforderungen von REACH und den Auswirkungen von GHS (Globally Harmonised System) bietet: Dazu gehört das Erstellen und Dokumentieren einer Gefährdungsbeurteilung, die neben dem Brand- und Explosionsschutz auch die inhalativen und die dermalen Gefährdungen durch Gefahrstoffe am Arbeitsplatz berücksichtigt. Selbstverständlich gehört dazu auch der Entwurf eines geeigneten Schutzmaßnahmen-Konzeptes.
Informationen zu interessanten Einzelaspekten im Umgang mit Gefahrstoffen Einige besondere Aspekte aus dem Themenfeld Gefahrstoffe hat Infraserv Höchst besonders heraus gearbeitet und lädt zu Diskussionen am Messestand ein:
Sicheres Arbeiten mit Nanomaterialien
Hier ist darauf zu achten, ein sicheres Expositionsszenario für Versuche mit Nanopartikeln zu entwickeln. Denn die Arbeiten finden zunächst im Labormaßstab statt, sollen aber natürlich irgendwann auf die Produktion übertragen werden. Hier müssen gleichzeitig Forschung, Technik, Arbeits- und Umweltschutz sowie die Kosten im Fokus behalten werden.
Gefahrstoffe im Hochregallager
Normalerweise werden Gefahrstoffe mit Gabelstaplern in Regale oder einfach in Blockfeldern eingelagert. In einem automatisierten Hochregallager sind die Anforderungen etwas schwieriger zu erfüllen, denn vielfältige sicherheitstechnische Vorschriften sind zusätzlich zu beachten, gleichzeitig sind die Arbeitsabläufe so zu optimieren, dass die Waren zügig und termingerecht bereitgestellt werden können.
Wirkstoffe "grenzwertig" beurteilen
Wirkstoffe aus dem Pharma-, Kosmetik- und Pflanzenschutzbereich haben ein hohes Gefährdungspotential für den Menschen. Besonders bei der Herstellung der Stoffe gilt es, die Beschäftigten zu schützen und die Produktion staubarm zu gestalten. Arbeitsplatzkonzentrationen oder erlaubte Tagesdosen sind einzuhalten. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, ohne Einsatz des gefährlichen Wirkstoffes die Exposition bei einzelnen Arbeitsschritten zu prüfen.
Praktische Vorführungen mit Gefahrstoffen im Experimentalvortrag
Weitere Vorträge gibt es zu folgenden Themen: Gefahrstoffe im Büro als Klimafaktor, Gefahrstoffe lagern mit GHS-Kennzeichnung, Das Ex-Schutzdokument in der Praxis, Medizinische Notfallversorgung bei Unfällen mit Gefahrstoffen, Gefahrstoffe im Krankenhaus? Aber sicher! Außerdem beleuchten regelmäßig stattfindende Experimentalvorträge in einem gläsernen Labor den Umgang mit Gefahrstoffen von der praktischen Seite.
Die Messebesucher können darüber hinaus ihr Wissen um Gefahrstoffe im elektronischen Schulungssystem
ZEUS von Infraserv Höchst testen, einer Lernplattform für Sicherheitsunterweisungen, die mittlerweile bei vielen Firmen Anwendung findet.
Der Innovationspark und Infraserv Höchst sind auf der A + A in Halle 7A, Stand B07 zu finden.