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Pressemeldungen, 03.09.2008

Hochmodernes Logistik Center steigert Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit

Wirtschaftsminister Dr. Alois Rhiel nimmt Hessens größtes Lager für chemische Produkte in Betrieb – Stärkung des Industrieparks Höchst als Logistik-Standort

Der hessische Wirtschaftsminister Dr. Alois Rhiel hat am Mittwoch, 3. September, das Neue Logistik Center im Industriepark Höchst offiziell in Betrieb genommen. Gemeinsam mit Jürgen Vormann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Industriepark-Betreibergesellschaft Infraserv Höchst, und Alois Strott, Vorsitzender der Geschäftsführung von Infraserv Logistics, gab Minister Rhiel den symbolischen Startschuss für den Betrieb der 44 Millionen Euro teuren Logistik-Einrichtung. Im Beisein von rund 250 Gästen wurden die ersten Paletten eingelagert. Mit rund 70.000 Palettenlagerplätzen ist das Neue Logistik Center im Industriepark Höchst das größte Lager für chemische Produkte in Hessen.

„Das neue Logistik Center nimmt in der Reihe der Großprojekte, die hier am Standort realisiert werden, zweifellos einen besonderen Stellenwert ein“, sagte Dr. Alois Rhiel. „Diese beeindruckende Einrichtung ist ein weiterer Beleg für die dynamische Entwicklung des Industrieparks Höchst, der für Hessen und die Rhein-Main-Region von großer Bedeutung ist. Daher gratuliere ich Ihnen im Namen der Hessischen Landesregierung zu diesem großartigen Projekt.“

Jürgen Vormann: „Meilenstein der Weiterentwicklung der logistischen Infrastruktur im Industriepark Höchst“

Jürgen Vormann, Vorsitzender der Geschäftsführung von Infraserv Höchst, sprach in Zusammenhang mit der Inbetriebnahme des neuen Hochregallagers von einem Meilenstein der Weiterentwicklung der logistischen Infrastruktur des Standortes und einer Stärkung des Industrieparks als Logistik-Standort. „Hier steht ab heute ein hochmodernes, vollautomatisiertes Hochregallager zur Verfügung, welches ein Höchstmaß an Effizienz bei den Abläufen ermöglicht und damit die Wettbewerbsfähigkeit von Infraserv Logistics in einem hart umkämpften Marktumfeld deutlich steigert und damit auch unseren Stadtortkunden Wettbewerbsvorteile verschafft“, sagte Jürgen Vormann.

Alois Strott: Neue Dimensionen bei Prozesssteuerung und Auftragsabwicklung

Als Geschäftsführer von Infraserv Logistics, einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft von Infraserv Höchst, die im Industriepark Höchst und an bundesweit neun weiteren Standorten insbesondere für die Chemie- und Pharmaindustrie sowie artverwandte Branchen viele Logistik-Services erbringt, beschrieb Alois Strott die Vorteile des Neuen Logistik Centers: „Hier eröffnen sich uns ganz neue Dimensionen in Sachen effizienter Prozessteuerung und flexibler Auftragsabwicklung.“ Denn bislang war der Betrieb der zum Teil jahrzehntealten Flachläger mit einem enormen Aufwand verbunden. Das Neue Logistik Center, mit modernster Fördertechnik und intelligenten IT-Lösungen ausgestattet, bringt enorme Effizienzsteigerungspotenziale mit sich und gewährleistet zudem ein Optimum in Bezug auf die Sicherheitsvorkehrungen. Ein wichtiger Aspekt, denn so kann Infraserv Logistics für die Kunden nahezu die gesamte Palette der chemischen Produkte gemäß dem Lagerungskonzept des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) lagern.

Demzufolge sind auch die Kunden über die Fertigstellung der neuen Logistik-Einrichtung hocherfreut. „Für Clariant ist der Industriepark Höchst als Produktionsstandort von großer Bedeutung“, sagte Dr. Henri Schlömer, Geschäftsführer der Clariant in Deutschland. „Wir arbeiten seit Jahren eng und vertrauensvoll mit Infraserv Logistics zusammen. Die hohe Effektivität und Flexibilität werden uns daher sicherlich zugute kommen und sich auch auf unsere Prozesse positiv auswirken.“

240.000 Kubikmeter umbauter Raum, 5000 Tonnen Stahl

Projektleiter Roger Schwarz, Mitarbeiter des Geschäftsfeldes Facilities von Infraserv Höchst, stellte im Rahmen der Inbetriebnahmefeier die technischen Details der neuen Einrichtung vor. Die beiden Lagerblöcke sind jeweils 135 Meter lang, 40 Meter hoch und 45 Meter breit. Das umbaute Volumen beläuft sich auf 240.000 Kubikmeter. Insgesamt wurden beim Bau des Neuen Logistik Centers, an dem über 50 Firmen beteiligt waren, 5000 Tonnen Stahl verbaut – 1000 Tonnen mehr als beim Bau des Eiffelturms.

Die Gebäude, die im südlichen Teil des Industrieparks unweit der Mittelbrücke entstanden sind, wirken aufgrund der Dimensionen zwar imposant, sind jedoch bautechnisch eher unspektakulär. Die stählernen Lagerregale, auf denen auch die Dachkonstruktion ruht, wurden auf einer 50 Zentimeter tiefen Betonwanne errichtet, in der im Brandfall das Löschwasser aufgefangen werden kann. Genau genommen hat das Hochregallager keine Wände – die Trapezelemente, aus denen die Fassade besteht, wurden nur an der stabilen Regalkonstruktion befestigt.

Das Hochregallager ist hochintelligent

Die technische Raffinesse des Neuen Logistik Centers besteht nicht im eigentlichen Gebäude, sondern in der Fördertechnik. Denn das neue Hochregallager ist hochintelligent, hier kommt modernste Technologie zum Einsatz: Die auf 17 Lagerebenen angeordneten Palettenlagerplätze sind mit insgesamt 12 Regalbediengeräten erreichbar, die vollautomatisch die gewünschten Paletten erkennen und zu der Warenumschlaghalle bringen beziehungsweise dort ankommende Waren in das Lager transportieren und automatisch dem richtigen Lagerplatz zuordnen. Dieser hohe Automatisierungsgrad garantiert eine deutlich höhere Umschlagkapazität. Die Umschlagmenge wird sich pro Stunde auf 150 Paletten im Wareneingang und 200 Paletten im Warenausgang belaufen.

Verbunden sind die beiden Hochregalläger über eine zweigeschossige Warenumschlaghalle, die 118 Meter lang und 45 Meter breit ist. Für Warenein- und –ausgang stehen hier 16 Tore zur Heckbe- und -entladung sowie vier Tore zur Seitenbe- und -entladung zur Verfügung. Auch die Konfektionierung und die Kommissionierung der Waren werden in diesem Gebäude vorgenommen. Insgesamt werden im NLC rund 70 Mitarbeiter beschäftigt, gearbeitet wird im Zwei-Schicht-Betrieb zwischen 6 bis 22 Uhr.


Sie gaben den Startschuss für den Betrieb des Neuen Logistik Centers im Industriepark Höchst (von links): Dr. Roland Mohr, Geschäftsführer Infraserv Höchst, Jochen Schmidt, Geschäftsführer Infraserv Logistics, Stadtverordnetenvorsteher Karl-Heinz Bührmann, Wirtschaftsminister Dr. Alois Rhiel, Alois Strott, Vorsitzender der Geschäftsführung von Infraserv Logistics, und Jürgen Vormann, Vorsitzender der Geschäftsführung von Infraserv Höchst. © 2008 Infraserv GmbH & Co. Höchst KG

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Alois Strott, Vorsitzender der Geschäftsführung von Infraserv Logistics, gewährte den Besuchern einen Blick in die 41 Meter hohen, 45 Meter breiten und 135 Meter langen Hochregallagerhallen, die insgesamt 70.000 Palettenlagerplätze beinhalten. © 2008 Infraserv GmbH & Co. Höchst KG

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Infraserv Höchst mit Sitz in Frankfurt am Main betreibt anspruchsvolle technische Infrastrukturen für Chemie, Pharma und verwandte Prozessindustrien und ist Betreiber des Industrieparks Höchst. Infraserv Höchst versorgt Unternehmen mit Energien und Medien, übernimmt Entsorgungsleistungen und stellt Flächen sowie Infrastrukturen zur Verfügung. Von Umwelt-, Schutz- und Sicherheitsleistungen über Angebote aus dem Gesundheitsbereich bis hin zu Kommunikations- und IT-Services reicht das Leistungsspektrum. Als hundertprozentige Tochtergesellschaften gehören Infraserv Logistics, Provadis Partner für Bildung und Beratung und der Technikumsdienstleister Technion zur Infraserv-Höchst-Gruppe.

Die Infraserv GmbH & Co. Höchst KG beschäftigt rund 1.900 Mitarbeiter und 128 Auszubildende. Zur Infraserv-Höchst-Gruppe gehören rund 2.700 Mitarbeiter und 159 Auszubildende. Infraserv Höchst erzielte inklusive der Tochtergesellschaften im Jahr 2008 mehr als eine Milliarde Euro Umsatz.

Der Industriepark Höchst ist Standort für rund 90 Unternehmen aus den Bereichen Pharma, Biotechnologie, Basis- und Spezialitäten-Chemie, Pflanzenschutz, Lebensmittelzusatzstoffe und Dienstleistungen. Rund 22.000 Menschen arbeiten im Industriepark. Das Gelände ist 460 Hektar groß; davon sind noch 50 Hektar frei für Ansiedlungen. Die Unternehmen im Industriepark investierten im Jahr 2008 insgesamt über 600 Millionen Euro am Standort. Die Summe der Investitionen beträgt seit dem Jahr 2000 etwa 3,7 Milliarden Euro.

Sämtliche Pressemitteilungen und -fotos von Infraserv Höchst gibt es auch im Internet unter www.infraserv.com. Die Rufnummer der Presse-Hotline lautet: 069 305-5413.



Ihr Kontakt:

Michael Müller
Infraserv Höchst
Telefon: +49 69 305-7952
Telefax: +49 69 305-80025
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