Der Betreiber des Industrieparks Höchst in Frankfurt am Main, Infraserv Höchst, soll als Berater für die lokale Regierung fungieren, um in der Region Tambov neue und bereits vorhandene chemische Produktionsstätten in moderne Chemieparks nach dem Modell des Industrieparks Höchst weiterzuentwickeln - so der Inhalt der Absichtserklärung, die zum Ende des Jahres in einen verbindlichen Beratungsauftrag für Infraserv Höchst münden soll. Zur Vertragsunterzeichnung waren der russische Gouverneur Oleg I. Betin, sein Stellvertreter Petr Chernoivanvov und Andrey Utrobin, Mitinhaber der Produktionsfirma Pigment (KRATA Group) für Spezialchemikalien, angereist. Utrobin, der seinen 144 Hektar großen Firmenstandort in Tambov ebenfalls modernisieren und erweitern will, hatte den Industriepark Höchst auf der Suche nach einem geeigneten Partner bereits einmal besucht und sich über das Betreiberkonzept von Infraserv Höchst informiert. Infraserv Höchst mit Sitz in Frankfurt am Main betreibt anspruchsvolle technische Infrastrukturen für Chemie, Pharma und verwandte Prozessindustrien und ist Betreiber des Industrieparks Höchst. Infraserv Höchst versorgt Unternehmen mit Energien und Medien, übernimmt Entsorgungsleistungen und stellt Flächen sowie Infrastrukturen zur Verfügung. Von Umwelt-, Schutz- und Sicherheitsleistungen über Angebote aus dem Gesundheitsbereich bis hin zu Kommunikations- und IT-Services reicht das Leistungsspektrum. Als hundertprozentige Tochtergesellschaften gehören Infraserv Logistics, Provadis Partner für Bildung und Beratung und der Technikumsdienstleister Technion zur Infraserv-Höchst-Gruppe.
Die Infraserv GmbH & Co. Höchst KG beschäftigt rund 1.900 Mitarbeiter und 128 Auszubildende. Zur Infraserv-Höchst-Gruppe gehören rund 2.700 Mitarbeiter und 159 Auszubildende. Infraserv Höchst erzielte inklusive der Tochtergesellschaften im Jahr 2008 mehr als eine Milliarde Euro Umsatz.
Der Industriepark Höchst ist Standort für rund 90 Unternehmen aus den Bereichen Pharma, Biotechnologie, Basis- und Spezialitäten-Chemie, Pflanzenschutz, Lebensmittelzusatzstoffe und Dienstleistungen. Rund 22.000 Menschen arbeiten im Industriepark. Das Gelände ist 460 Hektar groß; davon sind noch 50 Hektar frei für Ansiedlungen. Die Unternehmen im Industriepark investierten im Jahr 2008 insgesamt über 600 Millionen Euro am Standort. Die Summe der Investitionen beträgt seit dem Jahr 2000 etwa 3,7 Milliarden Euro.
Sämtliche Pressemitteilungen und -fotos von Infraserv Höchst gibt es auch im Internet unter www.infraserv.com. Die Rufnummer der Presse-Hotline lautet: 069 305-5413.