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Pressemeldungen, 15.03.2005

Optimale Rahmenbedingungen für optimalen Service

Inbetriebnahme des Nutzfahrzeugzentrums im Industriepark Höchst – Infraserv Höchst investierte 4,6 Millionen Euro

Der Industriepark Höchst ist um eine topmoderne Service- und Infrastruktureinrichtung reicher: Am 15. März hat Infraserv Höchst das neue Nutzfahrzeugzentrum von Infraserv Höchst in Betrieb genommen. Im Nordteil des Industriestandortes stehen nun eine leistungsfähige Reinigungsanlage für Tank-Innenräume und Eisenbahn-Kesselwagen, Tanklastzüge und Tankcontainer sowie Werkstätten für Schienenfahrzeuge, Container, Lastkraftwagen und Gabelstapler zur Verfügung. Infraserv Höchst investierte rund 4,6 Millionen Euro in die Einrichtung.

Infraserv-Geschäftsführer Dr. Roland Mohr eröffnete die neue Einrichtung gemeinsam mit Ralf Dörner, Betriebsleiter des Nutzfahrzeugzentrums. „Der Bau des Nutzfahrzeugzentrums ein wichtiger Meilenstein für die Weiterentwicklung des Industrieparks als Logistik-Standort“, sagte Dr. Mohr und verwies in diesem Zusammenhang auf den im vergangenen Jahr fertig gestellten Trimodalport, der eine optimale Vernetzung der Verkehrsträger Schiene, Straße und Wasserstraße garantiert. „Seit der Inbetriebnahme des Trimodalports zieht der Standort mehr Schwerlastverkehr an. Wir schaffen mit dem Nutzfahrzeugzentrum geeignete Strukturen, damit Logistik-Unternehmen nicht nur Ware an- und abtransportieren, sondern zudem im Industriepark auch logistik-nahe Services wie beispielsweise Reinigung, Reparatur und Revision von Tankcontainern als Kombination oder als Einzelleitung in Anspruch nehmen können. Dies kann mit Verladevorgängen am Standort verbunden werden und somit zu erheblichen Effizienzsteigerungen führen, was natürlich auch im Interesse der Standortkunden ist“.

Betriebsleiter Ralf Dörner und seine 52 Mitarbeiter werden dafür sorgen, dass diese optimalen Rahmenbedingungen, die mit dem Bau der neuen Einrichtungen gegeben ist, nun auch eine optimale Servicequalität zur Folge haben. Bislang waren die einzelnen Reparatur- und Reinigungsservices im Industriepark getrennt voneinander untergebracht. „Mit der Zusammenlegung in zwei benachbarten Gebäudekomplexen, die modern und bedarfsgerecht konzipiert und nach dem neuesten Stand der Technik ausgestattet sind, entstehen für die Kunden deutlich kürzere Wege, die Qualität der Services wird weiter gesteigert“, erklärte Ralf Dörner.

High-Tech-Reinigung mit computergesteuerter Anlage

Die Behälterreinigungsanlage sieht in der ersten Ausbaustufe vier Container-Reinigungsplätze sowie eine Reinigungsstraße für Tanklastzüge und ein Durchfahrtsgleis für die Reinigung von Bahnkesselwagen vor. Mit einer Mehrzweckspur können Bedarfsspitzen abgedeckt werden.

Auch industrielle Reinigungsservices sind High-Tech-Dienstleistungen: Im Nutzfahrzeugzentrum ermittelt eine computergesteuerte Anlage automatisch anhand der Daten von mehr als 70.000 verschiedenen Stoffen das geeignete Reinigungsverfahren und die hierfür erforderlichen Mittel beziehungsweise die richtige Dosierung. Für den eigentlichen Reinigungsvorgang stehen moderne Hochdruckgeräte zur Verfügung. Die für eine derartige Anlage erforderliche Infrastruktur ist im 4,6 Quadratkilometer großen Industriepark Höchst, in dem 80 Unternehmen der Chemie-, Pharma- und Biotechnologiebranche rund 22.000 Mitarbeiter beschäftigen, natürlich vorhanden: Die modernen Abwasserreinigungsanlagen gewährleisten eine umweltgerechte Behandlung auch der Abwässer, die im Nutzfahrzeugzentrum anfallen. In der ersten Ausbaustufe können in der Anlage pro Tag im Zwei-Schicht-System rund 30 Lastzüge, bis zu fünf Bahnkesselwagen und maximal acht Container gereinigt werden. Das neue Nutzfahrzeugzentrum ist optimal an das fast 60 Kilometer lange Schiennetz des Industrieparks angebunden, die Reinigung kann ohne Zeitverlust erfolgen.

In unmittelbarer Nachbarschaft, aber in einem separaten Gebäude, sind die einzelnen Werkstätten untergebracht. Die Distanz von rund 180 Metern zwischen den beiden Gebäuden ermöglicht es, dass auch Schienenfahrzeuge beide Bereiche getrennt voneinander anfahren können, obwohl natürlich eine effiziente Verbindung zwischen Reinigung und Reparatur oder Inspektion von Fahrzeugen und Behältern gewährleistet ist.

Die Eisenbahnwerkstatt war bislang ausschließlich über Stichgleise an das Schienennetz des Standortes angebunden. Im neuen Nutzfahrzeugzentrum wird der Rangieraufwand deutlich niedriger ausfallen. Zwei Durchfahrtsgleise mit jeweils zwei Reparaturplätzen für 4-Achser-Kesselwagen sind vorhanden. Auch ISO-Tankcontainer und Transportbehälter können repariert und revidiert werden.

21.000 Quadratmeter Fläche, 53 Mitarbeiter

Für Wartung und Reparatur von Zugmaschinen, Hängern, Aufliegern und Spezialfahrzeugen stehen im Werkstattbereich des neuen Nutzfahrzeugzentrums drei Fahrspuren zur Verfügung. Eine weitere Prüfspur kann für TÜV-Prüfungen genutzt werden. Eine Staplerwerkstatt und eine Schlosserei sind ebenfalls im Nutzfahrzeugzentrum untergebracht. Insgesamt umfasst das Nutzfahrzeugzentrum eine Fläche von mehr als 21.000 Quadratmetern.


Weitere Pressemeldung:


Redetexte:



Dr. Roland Mohr, Geschäftsführer von Infraserv Höchst, und Betriebsleiter Ralf Dörner (rechts) nahmen die symbolische Eröffnung des neuen Nutzfahrzeugzentrums im Industriepark Höchst vor.
© Infraserv Höchst

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Die Reinigungsplätze für Tankcontainer im neuen Nutzfahrzeugzentrum von Infraserv Höchst.
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Im neuen Nutzfahrzeugzentrum von Infraserv Höchst stehen Werkstätten für Schienenfahrzeuge, Container und Stapler zur Verfügung.
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Blick in die "Grube" des Nutzfahrzeugzentrums: Für Lkw-Reparaturen können Durchfahrtstraßen genutzt werden.
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Die Ausstattung in der Reinigungsanlage des neuen Nutzfahrzeugzentrums von Infraserv Höchst ist auf dem Stand der Technik: Vorratsbehälter, Wasserenthärtungsanlage sowie diverse Wärmetauschern und Hochdruckpumpen finden sich im Technikraum der Reinigungsanlage.
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Auch die Staplerwerkstatt von Infraserv Höchst ist im neuen Nutzfahrzeugzentrum untergebracht.
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Infraserv Höchst
Telefon: +49 69 305-7952
Telefax: +49 69 305-80025
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