Insulin-Pens erleichtern Diabetikern das Leben. Sie ermöglichen im Vergleich zu Spritzen eine einfachere
und anwendungsfreundlichere Dosierung des lebenswichtigen Hormons.
Um der wachsenden
Nachfrage nach den handlichen, kugelschreibergroßen Pens gerecht zu werden, investierte Sanofi-Aventis
150 Millionen Euro in eine neue Pen-Fertigung, die 2007 in Betrieb ging. Das Hormon Insulin für
die Injektionslösungen der Pens produziert das Pharmaunternehmen in seinen Anlagen
im
Industriepark Höchst. In der Fertigungsanlage werden die Insulin-Pens gebrauchsfertig montiert. Die
Anlage soll später bis zu elf Produktionslinien beherbergen und wird auch die Pen-Forschung und -Entwicklung
sowie die Qualitätssicherung unter einem Dach auf einer Fläche von mehr als 25.000 Quadratmetern vereinen.
Zusätzlich
zur Fertigungsanlage hat Sanofi-Aventis ein Hochregallager mit 15.000 Palettenplätzen für Komponenten,
Packmittel und teilgefertigte Ware gebaut. Die Fertigung ist über eine Transportbrücke mit dem Arzneimittel-Distributionszentrum
von Sanofi-Aventis im Süden des Industrieparks Höchst verbunden. So können die Pens auf direktem Weg
in alle Welt verschickt werden.
Damit Sanofi-Aventis schneller am Markt
sein konnte, legte sich Infraserv Höchst beim Bau der Anlage kräftig ins Zeug. Infraserv Höchst erweiterte
und
baute gemeinsam mit Sanofi-Aventis für das Projekt ein vormals anderweitig genutztes Gebäude komplett
um. Dabei konnte nicht nur der sehr ehrgeizige Zeitplan bis zur Genehmigung, sondern auch der veranschlagte
Kostenrahmen eingehalten werden.
Und auch im laufenden Betrieb, bei Energien
und Medien, Abfall- und Abwasserentsorgung und im Facility Management vertraut Sanofi-Aventis auf die
Kompetenz des Standortbetreibers.
www.sanofi-aventis.de