Dieses Großprojekt ist ein Baustein im Konzept der nachhaltigen Energieversorgung des Standortes: Infraserv Höchst wird eine neue Gasturbinen-Anlage errichten, die aus zwei Gasturbinen mit jeweils 45 Megawatt elektrischer Leistung bestehen wird.
70 Millionen Euro werden in die neue Anlage investiert, in der beide Turbinen in einem gemeinsamen Abhitzekessel Dampf erzeugen, der anschließend in den bestehenden Dampfturbinen zur Stromerzeugung genutzt und in das Dampfversorgungsnetz des Industrieparks eingespeist wird. Es handelt sich um eine hocheffiziente und dementsprechend Ressourcen schonende Anlage. Ein herkömmliches Konzept wäre im Vergleich zu der geplanten Gasturbinen-Anlage deutlich billiger, doch die Summe der strombedingten CO2-Emissionen wäre fast doppelt so hoch. Im Vergleich werden bei der neuen Anlage 224.000 Tonnen CO2 pro Jahr weniger emittiert.
Infraserv Höchst investiert damit in eine ökologisch sinnvolle Lösung, um die eigenen Energieerzeugungskapazitäten am Standort zu erweitern und die Abhängigkeit von den externen Strommärkten zu reduzieren. Dabei setzt Infraserv Höchst durch die Kombination des bestehenden Kohlekraftwerkes, das wie alle anderen Energieerzeugungs-Anlagen auch in Kraft-Wärme-Kopplung betrieben wird, mit der Ersatzbrennstoff-Anlage und der neuen Gasturbinen-Anlage bei den Energieträgern auf einen vielseitigen Mix.
Die neue Gasturbinen-Anlage wird im Nordteil des Industrieparks nahe des bestehenenden Kraftwerks entstehen und soll Anfang 2011 in Betrieb gehen.

Die
neue Gasturbinen-Anlage wird im Nordteil des Industrieparks nahe des bestehenenden Kraftwerks entstehen
und soll Anfang 2011 in Betrieb gehen. © 2008 Infraserv GmbH & Co. Höchst KG
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Rund
70 Millionen Euro investiert Infraserv Höchst in die neue Anlage, die aus zwei Gasturbinen mit jeweils
45 Megawatt elektrischer Leistung besteht. Die hocheffiziente Energieerzeugungsanlage wird in Kraft-Wärme-Kopplung
betrieben. © 2008 Infraserv GmbH & Co. Höchst KG
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